Archiv für die Kategorie ‘ Politisch aktiv ’

5.6.2011 Recht auf Stadt Musik-Demo: Vattenfall wegbassen! Die Stadt gehört uns.


Hedonistische Internationale ruft auf!
Als Abschluß des Recht auf Stadt Kongresses:
http://kongress.rechtaufstadt.net/
Parade Vattenfall WEGBASSEN!

…Treffpunkt: 05. Juni 2011, 13:00 Uhr, Park Fiction
Auftaktkundgebung: 13:30 Uhr
Abfahrt: 14.00 Uhr

Wir bassen da, wo Vattenfall baggern will – Route:
Bernard-Nocht-Str. – Davidstr. – Reeperbahn – Holstenstraße – Suttnerpark – Lunapark.

Wagen 1 – Moorburgtrassen Initiative (Rednerwagen)

Wagen des Bündnisses der Hedonistischen Internationalen
Wagen 2 – elbrausch/Rotzige Beatz/Like Birdz/ILL
Wagen 3 – Bananenrepublik/Grasgeflüster
In Planung:
Wagen 4 – Substep-Soundsystem
Wagen 5 – OV-Silence

Schlusskundgebung: ab 16:30 rund um den Lunapark/Memellandallee

Eine musikalische Demo, wie sie Hamburg noch nicht gesehen hat.

Mit dreckigen Beats gegen Vattenfalls „saubere“ Schneisen.
Der Konzern Vattenfall plant erneut tiefe Gräben für dicke Rohre vom KoKW Moorburg bis nach Altona. Dicke Rohre verstopfen das Netz, untertunneln die Stadt und verfestigen den destruktivem Monopolismus – man macht sich abhängig von dem Kohlekraftwerk, weil niemand anderes eine 8m-Durchmesser-Fernwärmeleitung sonst speisen kann.
Wenn die Trasse nicht gebaut wird, rechnet sich das Kohlekraftwerk-Moorburg nicht und es geht nicht ans Netz.

Wem gehört die Stadt: UNS!
Und wir holen sie uns zurück! Schluß mit dem Lobbyismus einiger weniger und der Korruption der angeblich Mächtigen. Wie kann es sein, das eine solche Trasse genehmigt wurde? Euch wählen wir ab – LAUT UND DEUTLICH!

UMWELTSCHWEINE: Keine Fernwärme durch Kohleverbrennung!
Wir können auch anders: kleine Kraftwerke selbst organisieren – dezentral, unabhängig, klima- und kulturfreundlich.
Aufruf zum Trassenbassen: Mit 30 Hz gegen jährlich 9,5 Mio. Tonnen CO2

Weitere Infos: http://moorburgtrasse-stoppen.de/

23.4. Ostermarsch Hamburg 2011 mit Livemusik

-Ab Dammtor zur Langen Reihe-
Bundeswehr raus aus Afghanistan! Atomwaffen abschaffen! Atomkraftwerke
abschalten!
Auftakt: 12 Uhr, Kriegsklotz am Dammtordamm, anschl. Demo (= Marsch) durch die Innenstadt,
Zwischenkundgebung: Mönckebergstr. bei Vattenfall
Abschluss: Friedensfest, Carl-von-Ossietzky-Platz (an der Langen Reihe) mit Reden – Musik verschiedener Gruppen – kurzen Lesungen – Info-Ständen – Angeboten von Essen und Trinken, Flyer siehe hier
VA: Hamburger Forum // Internet: http://www.hamburger-forum.org


(Bild: Ostermarsch 1960)

1.5. Mai Demo @ Bahnhof Altona

Kommt alle zur revolutionären 1.Mai Demo! 18 Uhr Bf. Altona [Hamburg] Musikprogramm bei den Kundgebungen: Rebell der Welt Hip Hop / Experimental / Lyrik ————————- Les Refugiés “Les Refugiés” ist ein Projekt von Flüchtlingen aus dem Lager Blankenburg. In ihrer Musik und ihren Texten verarbeiten sie ihre Erfahrungen mit der tristen und menschenfeindlichen Realität des Lagerlebens, der Unsicherheit ihrer Existenz, die tagtäglich bedroht ist von Abschiebung, von Isolation und alltäglichem Rassismus in Deutschland. ————————- Smoky Texas Ska, Reggae, Agit-Space

Myspace

1.5. Euromayday Parade Hamburg @ Park Fiction St.Pauli


Zeit: 14:00 – 18:00

Stadt geht los – Euromayday 2010

Mayday Mayday

1. Mai – wieder werden wir mit tausenden Prekären auf der Straße feiern.
Wieder werden wir unsere persönlichen Geschichten erzählen. Unsere Fragen sind noch unbeantwortet: Woher kommt morgen mein Geld für die Miete? Welche Jobs gehen ohne Pass? Was ist, wenn ich krank werde? Wo bleibt der Scheck für das Grundeinkommen? Wie streike ich als Arbeitslose? Wie und wofür will ich lernen?
Dennoch wird an diesem 1. Mai vieles anders sein. Im letzten Jahr haben wir den Beginn einer neuen Bewegung erlebt, die die festgefügten Verhältnisse zum Schwingen bringt. Es geht nicht mehr allein um den Wunsch nach einem anderen Leben, sondern dieses tatsächlich möglich zu machen.

Vom Recht auf Stadt für alle

Ob der Rückkauf des Gängeviertels oder der Baustopp für die Moorburgtrasse: Noch vor einem Jahr hatte kaum jemand diese Erfolge für möglich gehalten. Die Stadt der Investoren hat deutliche Risse bekommen. Die lokalen Geschichten, die in den Werbeprospekten der Marke Hamburg keinen Platz fanden, haben sich zu einer urbanen Erzählung verdichtet. Künstler-Besetzerinnen, Schreberspacken, Anwohner-Aktivistinnen, Mietpreissensible und Baumbesetzerinnen haben begonnen, Hamburg zu ihrer Stadt zu machen. Längst geht es nicht mehr um Geld und Freiräume allein. Immer wieder taucht eine Frage auf: Wer bestimmt hier was?

Alice im Wunderland – Die Förderung, die ich fordere

Diese Frage stellen wir auch mit der Initiative „Die Förderung, die ich fordere“.
Eine Freundin von uns kämpft um ihre Zukunft. Sie ist 54 Jahre alt und verliert bald jeden Anspruch auf Förderung der beruflichen Weiterbildung. Zurzeit arbeitet sie als Lageristin und bekommt aufstockendes Hartz IV. Für die Firma und die ARGE ist das ein gutes Geschäft. Die Firma bekommt 50% Eingliederungszuschuss und die ARGE hat eine Arbeitslose weniger in der Statistik. Nur für Alice bleibt es ein miserabler Deal. Zu wenig Geld zum Leben für eine Arbeit, die höchstens bis zum Ende des Zuschusses dauern wird, und die weder ihren beruflichen Qualifikationen noch ihren Zukunftsvorstellungen entspricht. Stattdessen will Alice eine Fortbildung an der freien Kunstschule machen. Wir finden, dass ist ihr gutes Recht. Gemeinsam wollen wir deshalb eine neue Eingliederungsvereinbarung durchsetzen. Eine Vereinbarung, in der sich die ARGE verpflichtet, Alice die Gebühren für die Kunstschule zu finanzieren. Es geht darum, ein anderes Leben möglich zu machen.

Verrückt – Die Stadt ist unsere Fabrik

Was Alice fordert ist klar. Für’s erste. Aber was sind deine Fragen, deine Wünsche und vor allem deine Forderungen? Machen wir eine Parade, auf der die Zahl der Wünsche nur von der Zahl der Forderungen übertroffen wird. Machen wir eine Betriebsversammlung im Unternehmen Stadt. Eine Betriebsversammlung ohne Stellvertreter, ohne Maßhalteappelle und vor allem ohne den Zwang, sich auf eine einheitliche Forderung zu einigen. Für eine Inflation der Fragen, Wünsche und Rechte.

Wir sehen uns. Wir sind unter euch.

Euromayday 2010 – Parade, 1. Mai, 14 Uhr, Park Fiction

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Euromayday

24.4. Anti-Atom-Menschenkette Brunsbüttel-Fotos online!

KETTENreAKTION: Atomkraft abschalten!

Der Konflikt um den Atomausstieg spitzt sich zu: In Kürze wird darüber entschieden, ob die Pannenreaktoren Krümmel und Brunsbüttel vor der Haustür Hamburgs wieder ans Netz gehen – oder für immer abgeschaltet bleiben. Nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen Anfang Mai gehen die Verhandlungen zwischen Regierung und Atomkonzernen über längere Laufzeiten für Atomreaktoren in die heiße Phase.

Wir stehen am energiepolitischen Scheideweg: Wird weiter auf Dinosauriertechnologien gesetzt – oder konsequent auf Erneuerbare Energien umgestiegen.

Es ist an der Zeit, ein spektakuläres Signal an Bundesregierung und Stromkonzerne zu richten: Auf Atomkraft setzen? Nicht mit uns! Mit Zigtausenden Menschen werden wir am 24. April 2010 eine große Aktions- und Menschenkette zwischen den Reaktoren Krümmel und Brunsbüttel bilden – zwei Tage vor dem Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl (26. April 1986).

Wir wollen raus aus einer Technologie, die ein verheerendes Unfallrisiko birgt, den Ausbau Erneuerbarer Energien blockiert und Tausenden Generationen tödlichen Atommüll aufbürdet. Die Skandale um die Endlagerstandorte Asse und Gorleben zeigen: Das Problem des Jahrmillionen strahlenden Mülls ist völlig ungelöst.

Manche von uns fordern die sofortige Stilllegung aller Atomkraftwerke, denn jeder Tag Weiterbetrieb kann einer zu viel sein. Andere wollen, dass zumindest die Laufzeiten nicht verlängert werden. Die Pannen-Reaktoren Krümmel und Brunsbüttel dürfen auf keinen Fall wieder ans Netz, sie müssen sofort und endgültig stillgelegt werden.

Die Alternativen sind längst da, sie müssen nur durchgesetzt werden. Die Zukunft ist erneuerbar – im Dreiklang von Erneuerbaren Energien, Energiesparen und Energieeffizienz.

www.anti-atom-kette.de

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10.4. Soliparade Recht auf Stadt in Hamburg Altona

Beginn: 19 h frappant/ Altona
Ende: 21h Viktoria-Kaserne/ Altona

Danach lädt der freizeitclub zur Soliparty für das Gängeviertel im Universum Altona/ Leverkusenstrasse (S-Bahn Diebsteich).
Live: Panda-Team-Music und GoGo-Ideal
DJ: CARINA POSSE (LE) und RotzgöreJim (B) und Dodo Duis (HH) all:electronics

Große Bergstraße, Altona, Hamburg, Hamburg, Hamburg, Germany
http://www.rechtaufstadt.net/
http://twitter.com/rechtaufstadt