19.9. KOMM:POP(P) Kundgebung und Demo für Musik St.Pauli

Musik ist Kunst
Auch Rock- und Popkünstler sollen ein Recht haben, von Ihrer Kunst leben zu können.
Die Musikindustrie schafft die Pop.com ab, weil das Geld knapp ist – Geld ausgegeben wird ohnehin nur noch für Superstars – doch Nachwuchsförderung gibt es in der deutschen Musik noch weniger als im deutschen Fussball.
Die GEMA schüttet Tantiemen nur ab einer bestimmten Größe und einer Mindestrate an Airplays aus – alles darunter wird nur einkassiert und dann an die größten aufgeteilt. So geben unbekanntere GEMA-Mitglieder nur ab – bekommen aber nichts rein – das geht an die, die sowieso schon dick verdienen.
Auch der Staat förder die sogenannten U-Musiker kaum und die Bezahlung in den Kneipen und Clubs ist meist unterirdisch: Aber im Grunde deshalb, weil die Gäste zwar gerne Musik hören wollen – aber nicht bereit sind dafür zu zahlen. Wer richtig cool ist, zahlt keinen Eintritt! Deshalb müssen viele Musiker doofe Jobs machen und darunter leidet dann widerum die Kunst. Wenn jemand bekannt ist, zahlt man vielliecht auch mal – aber wie soll jemand bekannt werden, wenn man nur zu bekannten Künstlern geht und unbekannte keine Lebesgrundlage durch die Musik erwirtschaften können?
Musiker verschaffen sich Gehör!

KOMM:POP(P)!

Zu Unrecht unbekannte Bands und Künstler demonstrieren und präsentieren sich – um sich nicht demnächst prostituieren zu müssen…

Veranstaltung am 19.09.2009.
Versammlung auf dem Beatlesplatz ab 13 Uhr / Demonstrationszug 14 Uhr Beatlesplatz bis zum Spielbudenplatz. Bringt Eure tragbaren Instrumente mit! Anschliessende musikalische Kundgebung auf dem Spielbudenplatz “Vattenfall-Bühne” (West).
Bisher sind mit dabei:
Simons Lorence, Hamburg, Kapelle Herrenweide, Hamburg, Claudius Mach & Gold
Uli Wolf, Berlin, Beat´n´blow, Berlin, the Blue Sinners, Hamburg, Duncan Townsend, Hamburg

Wir wollen: AUFMERKSAMKEIT durch Musikliebhaber, Publikum, Presse, Medien, die Stadt Hamburg, die Kulturbehörde und alle, die sonst noch OHREN haben aber bisher die Hände in den Taschen liessen. Wir wollen Spielstättenförderung; denn Livegigs sind die Quelle, mit der Newcomer ihren Weg gehen können. Wenn Stadt und Staat weiterhin den Betrieb von Spielstätten derart erschweren, wird diese Quelle versiegen … Die Anmeldung einer Kundgebung dient auch dazu, dass man die Musik hören kann!
Kommt also zu Hauf!
Wir freuen uns über jedwede Unterstützung …

http://www.komm-pop.de/
http://www.facebook.com/pages/KommPopp/111887587909?ref=nf

  1. No trackbacks yet.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s