27.-29.8.2010 Wutzrock Festival @ Eichbaumsee Hamburg-Bergedorf

Wutzrock ist ein kostenloses Musikfestival in Hamburg, das erstmals im Jahr 1978 zur Unterstützung der Jugendzentrumsbewegung „JUZ, aber dalli!“ veranstaltet wurde.

Allermöhe. Drei Tage lang Livemusik satt, Spaß mit Freunden unter freiem Himmel auf dem idyllischen Gelände am Eichbaumsee – und das Ganze ohne Eintritt zahlen zu müssen.

Dies erwartet die Besucher des 32. „Wutzrock“-Festivals, das von Freitag, 27., bis Sonntag, 29. August, in Allermöhe gefeiert wird.
Vor Ort werden sich bis zu 200 Helfer um den reibungslosen Ablauf des Open-Air-Spektakels kümmern. Sie arbeiten in Bereichen wie Bühnentechnik, Bandbetreuung, Catering, Kinderfest oder Auf- und Abbau der Bühnen, spülen (maschinell) Geschirr, schenken Bier aus oder sind einer der etwa 60 Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes, darunter professionelle Ordner. „Neu ist, dass sich Interessierte, die helfen wollen, nicht mehr spontan vor Ort melden können. Sie müssen zu einem der Helfertreffen erscheinen, die an jedem Donnerstag ab 20 Uhr im Café Flop an der Wentorfer Straße 26 sind“, sagt Marianne Weis (48). So könnten die Arbeitsabläufe besser koordiniert werden.
Marianne Weis engagiert sich seit 15 Jahren für Wutzrock, ist derzeit für das Catering, also die Versorgung von Helfern und Musikern mit Speisen und Getränken, zuständig. Die gelernte Kauffrau und studierte Sozialpädagogin gehört zum harten Kern der Wutzrocker. „Etwa 70 Helfer sind das ganze Jahr über mit der Organisation des Festivals beschäftigt, decken alle Bereiche ab. Wir treffen uns zweimal im Monat, im Juli und August wöchentlich“, sagt sie. Im Herbst und im Frühjahr reisen die Wutzrocker zu Wochenend-Seminaren, um über Themen wie interne Kommunikation, Sponsoren oder kulturelle Vielfalt zu sprechen.
Im vergangenen Jahr wurde bei Wutzrock in einer Nacht auf einem der Campingplätze eine junge Frau vergewaltigt. Der Täter konnte bisher nicht gefasst werden. „Wir denken darüber nach, eine Notruf-Telefonnummer einzurichten, so dass geschulte Mitarbeiter Tag und Nacht auf dem Gelände erreichbar sind“, sagt Marianne Weis. Noch sei allerdings nicht klar, ob diese Sicherheits-Maßnahme personell umgesetzt werden könne. „In jedem Fall gehen wir mit dem Thema offensiv um, haben dazu auch auf unserer Homepage Stellung bezogen“, sagt die Wutzrockerin. Die Organisatoren arbeiten eng mit der Polizei und dem Arbeiter-Samariter-Bund zusammen, empfehlen gerade Besucherinnen, auch nachts in Gruppen zu bleiben.
Für die Auswahl der Bands ist Florian Heinrich (27) zuständig. Der Musiker (Schlagzeug in der Band „Leilanautik“) und Student der Kulturwissenschaft (Schwerpunkt Musik) kümmert sich seit fünf Jahren um das Booking. Er hat keinen leichten Job: 2500 Anfragen von Bands, die bei Wutzrock 2010 spielen wollen, hat er in den vergangenen Monaten erhalten. „Das meiste kommt per Mail, 40 Prozent sind Briefpost“, sagt er. In alle mitgeschickten Lieder hört er zumindest kurz rein.
„Wichtig ist uns ein ausgewogenes, stilistisch abwechslungsreiches Programm. In diesem Jahr sollen wieder kleinere, vielversprechende Bands im Mittelpunkt stehen. Wir wollen uns auf unsere Wurzeln besinnen.“ Publikumsmagneten wie die Bergedorfer Reggae-Hip-Hop-Formation „I-Fire“ (27. August, 24 Uhr), die Berliner Band „Großstadtgeflüster“ (28. August, 24 Uhr) oder die Ska-Spezialisten der Hamburger „Skatoons“ (29. August, 17 Uhr) seien diesmal die Ausnahme. Heinrich: „Dafür ist das Rahmenprogramm – Poetry-Slam, Kleinkunst und Kinderfest – dieses Mal besonders bunt und aufwendig.“ Text: bergedorfer-zeitung.de

Live on Stage
Äl Jawala · Ed Almighty · Falco Trio · Großstadtgeflüster · Hamburg Klezmer Band · Herr Paschulke · I-Fire · IV Hopes · Jack Beauregard · Kannemann · Nobelpenner · One Fine Day · Painted Air · Phrasenmäher · Prylf (S) · Puder · Red Flame · The Skatoons · The Sonic Boom Foundation · Strange Country · Tikki Takka Base · Where My Chipmunks At?

www.wutzrock.de
twitter.com/wutzrock
facebook.com/wutzrock



Wutzrock Aftershowparty by Nachtsport
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