Elbphilharmonie meldet Insolvenz an


Das geplante Konzerthaus steht vor dem Aus. Die Kosten sollen auf die Bürger umverteilt werden.

Hamburg (dapd). Nun ist es amtlich: das Prestigeobjekt Elbphilharmonie ist zahlungsunfähig. Die Realisierungsgesellschaft Elbphilharmonie GmbH hat beim Amtsgericht Hamburg ein entsprechendes Insolvenzverfahren beantragt. Die Freie- und Hansestadt Hamburg wollte als Bauherrin noch keine Stellungnahme abgeben, sei aber „untröstlich, dass es letztendlich doch soweit gekommen sei“. Ein neuerlich auf eine Milliarde Euro erhöhter Kostenvoranschlag seitens Hochtief sei nicht mehr tragbar gewesen, heißt es. Bleibt fraglich, was aus der Dauerbaustelle nun wird. Gerüchten zufolge soll dem Parkplatz-Problem in der Hafencity Abhilfe geschaffen werden. „Wir werden alle Optionen auf die bestmögliche Verwendung prüfen. Ein Parkhaus kann ich zu diesem Zeitpunkt nicht ausschließen“, wie der Pressesprecher des Senats mitteilte. Wie Planung und Bau denn finanziert werden sollen, wollten wir wissen. „Die Bürger der Stadt Hamburg haben in schwierigen Zeiten stets Zusammenhalt bewiesen und wir werden auch dieses Mal eine gemeinsame Lösung finden. Denkbar wäre zB die Einführung eines Solidaritätsbeitrages, der monatlich erhoben wird. So könnte die Schuldenlast gleichmäßig verteilt werden und schon nach ca. 15 Jahren abbezahlt sein.“

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